CDU kämpft für Sicherheit auf der Niederstraße

05.08.2008, 19:41 Uhr | Isselburg

Nichts wird mit der Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30km/h in der Niederstraße in Anholt - so jedenfalls ist am grünen Tisch entschieden worden. Der Kreis Borken - die zuständige Behörde - muss seine bereits ausgesprochene Anordnung zurücknehmen. Leidtragende sind unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger, die weiterhin unter Lebensgefahr vor den heranrasenden Autos die Straße überqueren müssen. Aber die CDU wird weiter kämpfen.

Nach 3 Jahren zähen Bemühens war es endlich soweit: In einem einstimmigen Ratsbeschluss wurde die Verwaltung aufgefordert, eine Begrenzung der Geschwindigkeit auf 30km/h auf der Niederstraße zu beantragen. Im Juni 2008 dann die erlösende Nachricht: Der Kreis hat in Abstimmung mit dem Landesbetrib Straßenbau die Begrenzung angeordnet. Jetzt brauchten nur noch die Schilder aufgestellt zu werden, die Standorte waren ausgeguckt - aber dann kam der Gegenbefehl von ganz oben.
Wir wissen nicht, wer da die Sicherheit unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger mit Füßen tritt - wir wissen nur eines: Wir werden diese Entscheidung nicht hinnehmen.
Die Presse wurde informiert und hat am 2.August ausführlich berichtet. Parteifreund Andreas Pasckert meldete sich einem Leserbrief zu Wort (s.Anhang). Soeben berichtete der WDR in Lokalkzeit Münsterland unter dem Titel "Isselburger kämpfen gegen den Amtsschimmel". Wir haben unseren Landtagsabgeordneten, den CDU-Generalsekretär Hendrik Wüst, um Unterstützung gebeten. Bei den anderen Ratsfraktionen haben wir angeregt, in gleicher Weise tätig zu werden.
Wir wissen, dass wir bei unserem Kampf die Mitbürgerinnen und Mitbürger hinter uns haben. Schon einmal haben sie 2005 in einer Unterschriftenaktion ihre Unterstützung bekundet. Das macht uns Mut.
Von unserem (SPD-) Bürgermeister haben wir allerdings noch nichts gehört. Vermutlich wartet er auf Anweisung, wie er den Fall "abzuarbeiten" hat.