Mitgefühl

15.12.2008, 16:00 Uhr | Isselburg

Bürgermeister Radstaak kann einem wirklich leid tun. Da gibt es doch tatsächlich Mehrheiten im Isselburger Rat, die seine schönen Projekte kaputt machen. Und warum? Nur, um ihn persönlich zu schädigen.
Der Bürger staunt.

Die Äußerungen des Bürgermeisters auf der SPD-Mitgliederversammlung am 13.Dezember (s.Bocholter Borkener Volksblatt vom 15.Dezember) lassen Schlimmes für den bevorstehenden Wahlkampf befürchten. Er sollte sich gut überlegen, ob er auf diesem Niveau weiterfahren will.
Die Mehrheiten, nach denen er sich (zurück)sehnt, hat er durch extrem ungeschicktes Agieren selber verscherzt. Die Projekte, die nicht vorangehen, blockiert er selber durch starrköpfiges Festhalten an einmal gefassten Vorsätzen, die niemand haben will. 4 Jahre hatte er Zeit, mehrheitsfähige Vorschläge z.B. für die Rathausfrage oder das Feuerwehrhaus Isselburg zu machen. Aber was tat er? Er erklärte das Anholter Rathaus für brandgefährlich, das Isselburger für unbewohnbar und ließ Wolkenkuckucksheime und Luftschlösser auf dem Stromberg bauen.
Wären die Mehrheiten ihm gefolgt, stünde Isselburg heute vor dem Bankrott. Wir hätten 2009 nicht einen Fehlbedarf von 1,2Mio€ im Haushalt, sondern durch die Zinszahlungen für die Rathauskredite weit mehr. Und dann blockiert er durch grobe handwerkliche Fehler auch noch die Erweiterung des Gewerbegebiets Heelden, die Geld in die Kasse bringen soll!
Wer solche Vorwürfe erhebt wie der Bürgermeister, zeigt nur, dass er nicht über den Parteien steht und für seine Stadt arbeitet, wie es sich für einen Bürgermeister gehört, sondern dass es ihm ausschließlich um sein politisches Überleben geht!